Am gestrigen Tag wurde in einer VPK-Mitgliedseinrichtung im niedersächsischen Stade ein unfassbares Gewaltverbrechen begangen. Sechs Menschen wurden jäh aus dem Leben gerissen, während sie sich als Mitarbeitende einer Mutter-Kind-Einrichtung und eines Jugendamtes um junge Menschen kümmerten, die ihrer Obhut anvertraut waren.
Diese schreckliche Tat lässt uns fassungslos und tief betroffen zurück. Wir können nicht ermessen, welch unsägliches Leid den Angehörigen und allen Menschen im Umfeld der Getöteten zugefügt wurde. Den Hinterbliebenen gilt unser tiefes Mitgefühl und unser aufrichtiges Beileid.
Ebenso sind unsere Gedanken bei den Mitarbeitenden der Jugendhilfeeinrichtung sowie den Bewohnerinnen und Bewohnern, die von dieser Tat unmittelbar betroffen sind und nun mit ihren schweren Folgen umgehen müssen.
Unser Dank gilt den Einsatzkräften von Polizei, Rettungsdiensten und der Krisenintervention, die unter schwierigsten Bedingungen gehandelt und Betroffene begleitet haben.
Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sind Orte des Schutzes und der Geborgenheit für Menschen in besonders verletzlichen Lebenslagen. Dass ausgerechnet ein solcher Ort zum Schauplatz von Gewalt wurde, erschüttert uns zutiefst.
Wir sind in stiller Trauer mit den Angehörigen und allen Betroffenen im Umfeld der Einrichtung verbunden.
In tiefem Mitgefühl und stiller Anteilnahme
VPK-Bundesverband e.V.
Das Präsidium
Martin Adam, Kathrin Schuten und Oliver Odenthal
Die Geschäftsstelle
Sophia Reichardt, Hannah Adam und Martine Liedtke
